Was ist ein Wolkekuchen?

Kennt ihr ihn auch? Diesen unglaublich leckeren, saftigen und fluffigen Wolke-Schokokuchen, der mit Sahne statt mit Butter gemacht wird und den es als Backmischung für beinahe 3€ in gut sortierten Supermärkten zu kaufen gibt?

Dieser Kuchen ist vollkommen, der er unvergleichlich toll schmeckt. Man möchte am liebsten nie wieder aufhören diesen Kuchen zu essen. Aber 3€ dafür zu bezahlen empfinde ich schon als sehr viel für eine simple Backmischung, in der wahrscheinlich auch nur Mehl, Zucker, Backpulver und dergleichen in den richtigen Mengenverhältnissen zusammengemischt sind.

Die Suche

Da ich etwas zu geizig bin, um diesen Preis zu zahlen, habe ich mich im Internet auf die Suche nach einem geeigneten Rezept für diesen Wahnsinns-Kuchen begeben und bin auch fündig geworden. Es gab da eine Person in einem Forum, die die Zusammensetzung der Backmischung unter die Lupe genommen und die daraus resultierenden Mengen der einzelnen Bestandteile herausgefunden hat.

Der erste Versuch

Hier seht ihr das Rezept, das ich in dem Forum gefunden habe:

1 Becher Sahne
3 Eier
200g Zucker
100g Mehl
100g Stärke
20g Kakao
15g Backpulver
1 Prise Salz

Das Ganze wird bei 200°C für etwa 45-60 Minuten gebacken. Das Resultat war ein Kuchen, der genauso schön hochgegangen ist, wie der Kuchen aus der Backmischung. Aber genauso fluffig war er nicht und ich fand, es war mehr wie ein üblicher Rührkuchen und eher etwas zu trocken. Dieser Versuch war dann wohl nichts.

Der zweite Versuch

Ich hatte mich dann an einen Kuchen erinnert, einen sogenannten Buttermilchkuchen, der einen sehr saftigen fluffigen Boden hat. Das Rezept für den Boden dieses Kuchens habe ich nun einmal ohne dessen Belag ausprobiert in der Hoffnung einen wunderbar fluffigen Schokokuchen zu bekommen.
Das Rezept hierfür ist nun das folgende:

3 Eier
2 Tassen Zucker
4 Tassen Mehl
2 Tassen Buttermilch
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Backpulver
20g Kakao

Der Kuchen wird bei 200°C etwa 30-40 Minuten gebacken. Anschließend wird dieser kurz aus dem Ofen genommen und man gießt zwei Becher Schlagsahne darüber. Der Kuchen benötigt nun noch wenige Minuten im noch heißen Ofen bis die Sahne aufgesogen wurde.

Dieser Kuchen ist sehr schön hochgegangen und war wunderbar fluffig und auch durchaus saftig, aber er ist noch immer nicht mit der gekauften Backmischung zu vergleichen. Diese wird wohl nur daher so gut sein, dass noch jede Menge Aromastoffe, Emulgatoren und Anderes beigemischt wurden, die dem Kuchen die unglaubliche Saftigkeit verleihen.
Zukünftig werde ich wohl zu besonderen Anlässen einfach das Geld für die Backmischung ausgeben, wenn ich diesen Kuchen haben möchte. Aber einen Versuch das Rezept dafür zu finden, war es durchaus wert.

Dieser Artikel war der nächste Teil meines 13-Wochen-Projektes, nachdem ich eine Woche Pause gemacht habe.

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