Michi-Bird

Der persönliche Blog von Michaela Vogel

Naturerlebnis Norwegen – Fjell, Fjorde und Flåmbahn

Dieses Mal führte mich meine Reise zusammen mit einer Freundin ins wilde Norwegen. Die Reise war organisiert von Onka-Tours und startete in Jena, wo uns ein Shuttleservice von der Haustür abholte. Dieser brachte uns dann nach Hermsdorf, wo wir in den eigentlichen Reisebus einstiegen, unter der Führung von Busfahrer Erich und seiner Assistentin Susann. Lange hat es dann gedauert bis wir in Kiel bei der Fähre ankamen, die wir durch einen Stau auf der A2 beinahe verpasst haben. Das Glück war uns allerdings treu und somit kamen wir auf die Fähre, die dann auch bald den Hafen verließ. Auf der Fähre hatten wir ein innen liegendes Zimmer, zwar recht eng, aber sauber und ordentlich. Die Preise für eine Mahlzeit waren hier aber sehr hoch, für einen Burger musste man 11€ hinblättern, aber geschmeckt hat es trotzdem. Frühstück war schon bei der Fährüberfahrt dazugebucht und sehr lecker.

Nach einer 14-stündigen Überfahrt sind wir in Göteborg angekommen, um dann im Bus noch viele Stunden zu verbringen, der uns über gebirgige Landschaften durch Schweden und Norwegen zu unserem Ziel in Geilo brachte. Geilo ist ein kleiner, bekannter Skisportort mit einigen kleinen Geschäften und Einkaufsmöglichkeiten. Dort waren wir in einem Mittelklassehotel mit super Aussicht auf den nahegelegenen See untergebracht.

Am Tag 3 fuhren wir mit der Bergenbahn von Geilo nach Myrdal, vorbei an Seen, Bergen, Gletschern und schneebedeckten Gipfeln. In Myrdal stiegen wir in die Flåmbahn um, eine der steilsten Schmalspurbahnen der Welt, die an Aussichtspunkten ihre Fahrt verlangsamte bzw. anhielt, damit man zahlreiche Fotos machen konnte z.B. vom Kjosvossen. Die Fahrt endete in Flåm, am pitoresken Aurlandsfjord, das einen Teil des Sognefjordes darstellt. Dort wurden wir vom Bus wieder abgeholt, der uns über das Fjell hinweg vorbei an zahlreichen Seen wieder ins Hotel brachte.

Tag 4 brachte uns eine Fahrt quer über die Hardangervidda, vorbei an Verkäufern von Rentierfellen, und damit einen Ausflug zum berühmten Vöringfoss-Wasserfall, dessen Wasser 182 m in die Tiefe fällt und der bei Sonnenschein im Tal einen wunderschönen Regenbogen erzeugt. Über die Hardangervidda hinweg fuhren wir schließlich zum Eidfjord, einem Seitenarm das Hardangerfjordes.

Am nächsten Tag führte uns unser Weg schon wieder mit gepackten Koffern nach Oslo, der Hauptstadt Norwegens. Dort besichtigten wir die Museumsinsel, sahen das Schloss, die Festung und waren auf der Oper gewesen. Die Oper in Oslo ist ein sehr beeindruckendes Gebäude aus weißem Carrara-Marmor, dessen Dach am Erdboden beginnt, das man betreten kann und in verschiedenen schrägen Ebenen auf der Oper angeordnet ist.
Mit einer Reiseführerin haben wir uns noch andere Sehenswürdigkeiten der Stadt angeschaut, z.B. das Theater, das Rathaus – das wir leider nicht von innen sehen konnten, das aber sehr lohnenswert sein soll – und das Parlamentsgebäude. Den Skulpturenpark von Vigeland mit dem beeindruckenden Monolith haben wir ebenfalls nicht versäumt.
Schließlich sind wir auch noch zum Holmenkollen gefahren, einem Muss beim Sightseeing in Oslo, denn dort findet jedes Jahr der Weltcup im Skispringen statt. Die Sprungschanze wäre auch sehr beeindruckend gewesen, wenn nicht so viel Nebel gewesen wäre, sodass wir die Schanze nur in Schemen erahnen konnten. Von der Biathlon-Arena konnten wir leider kein bisschen erkennen. Zu guter letzt hat es dann auch noch mitten im August in Oslo geschneit!

Abends haben wir unsere weitere Heimreise angetreten und sind über Nacht mit der Fähre von Oslo nach Frederikshavn in Dänemark gefahren, einem in Dänemark recht nördlich gelegenen Ort, von wo aus wir mit dem Bus noch etliche Stunden nach Hause gefahren sind, weil wegen dem Ferienende Stau auf den Autobahnen herrschte.

Unsere 6-tägige Reise nach Norwegen war zwar viel viel zu kurz, aber wir haben somit einen kleinen Einblick in die Natur, Land und Leute Norwegens erhalten und für diese kurze Zeit haben wir eigentlich recht viel gesehen, aber leider keine Rentiere oder Elche, denn diese kommen eher in nördlicheren Breiten vor. Diese Reise war definitiv wieder lohnenswert.

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